Impressionen Winter und Frühling 2026

Nach einem erstaunlich kalten Winter kehrt der Frühling im Waldgarten ein.
Der Winter war Anfang 2026 ungewöhnlich streng im Vergleich zu den letzten Jahren. Die Temperaturen gingen mit Minus 16 Grad bis an die Untergrenze unserer Klimazone 7.
Die wilde Gilde im Winter 2025/2026.
sobald der harte Dauerfrost verschwunden war, zeigten sich die ersten Frühblüher.
An den ersten warmen tagen im März machten die Feuerwanzen wieder Party.
Mitte März ist noch eine gute Zeit für neue Baumpflanzungen. Hier zieht eine europäische Mispel in die Gärtnerei ein.
Auch eine neue Beerenreihe wurde als Dauerkultur im Marktgarten gepflanzt, um in Zukunft den Wind zum benachbarten Gemüse zu bremsen und eine Pufferzone zur Grasnarbe zu schaffen.
Anfang April „platzt“ der erste Rhabarber aus dem Boden.
Am gleichen Tag ziehen die ersten Tomaten in den Folientunnel ein.
Das war sehr riskant, denn ein paar Tage später herrschen sogar im Folientunnel schon wieder minusgrade in den Morgenstunden.

Dank des extra Schutzes überleben fast alle der Tomaten. Hier eine doppelte 10 Liter Ölflasche aus der Gastronomie als Minigewächshaus im Gewächshaus.

Die Blüten müssen Anfang April aber noch per Hand bestäubt werden.
Dem Salat machen ein paar Minusgrade nichts aus.
Mitte April setzt die Obstblüte mit voller Wucht ein.
der erste Spargel hat bis Ende April kein Glück mit den morgendlichen Frost und friert regelmäßig ab.
Von und mit Judendlichen gebaut entsteht im Projekt Raum*frei auf der Nordwiese in mehreren Arbeitseinsätzen eine offene Arbeitsplatform für den Jugendtreffpunkt und das Dorflabor.
Auch auf der Südwiese wird „gebaut“ beziehungsweise gelochten. Hier ein Windschutz für die Feige, solange die Bäumchen drumherum noch zu klein sind, um sie genügend vor dem Wind zu schützen.
Bei einem Wochenendworkshop zum Thema syntropischer Agroforst entstehen kurz danach noch einige neue Gilden auf der Südwiese.
schon gepflanzte Gehölze sollen in Zukunft durch für sie konzipierte syntropische Baumscheiben stärker im Wachstum unterstützt werden.
Sehr lecker und gesund ist ein Baumsalat aus jungen Lindenblättern im April. Einfach mal ausprobieren! garantiert schneckenfrei.
Im Mai wird der „normale“ Salat schon so groß, dass wir nicht mehr auf BAumsalat angewiesen sind.
und mitte Mai gehen manche der Tomaten im Gewächshaus schon richtig in die Blüte. Jetzt heißt es noch 6 Wochen warten bis die ersten Tomaten geerntet werden können.
Hier wurde die zweite Stufe der Feldveredelung durchgeführt. Letztes Jahr eine Quitte auf den wilden Weissdorn und in diesem Jahr eine Birne als finale Sorte oben auf die Quitte. Vielleicht lassen wir aus Spaß an dem Baum einfach beide Obstarten wachsen…